Obstgarten
Obstgehölze als Pyramidenkrone erziehen
Eine der zahlreichen Erziehungsformen bei Apfel und Birne ist die Pyramidenkrone. Sie eignet sich vor allem für klassische Hoch-, Halb- und Viertelstämme, aber auch für die Buscherziehung. Die Pyramidenkrone besteht aus einem Mitteltrieb und beim Kernobst in der Regel aus drei bis vier Leittrieben, die eine pyramidale Form ergeben. Pyramidenkronen sind unten breiter und verschlanken sich kontinuierlich nach oben. Ein wichtiger Vorteil dieser Erziehungsform besteht darin, dass auch die unteren Triebpartien belichtet werden und auch dort qualitativ gutes Obst wachsen kann.
Gemüsegarten
Knackige Salate aus dem Garten
Frischer, knackiger Salat aus dem eigenen Garten schmeckt einfach am besten. Schon nach fünf bis sechs Wochen kann geerntet werden. Mit einem Vlies können Sie die jungen Pflanzen auf einfache, effektive Weise vor noch drohenden Kälteeinbrüchen schützen. Um Salatfäulen vorzubeugen, wechseln Sie Anbauflächen am besten jährlich. Sofern Sie nicht selbst aussäen und Jungpflanzen mit Erdballen kaufen, achten Sie darauf, dass diese ca. ein Drittel aus der Erde schauen. Das fördert zum einen die Luftzirkulation unter den Blättern und zum anderen die Kopfbildung. Den Pflanzabstand wählen Sie lieber etwas weiter als zu eng. Mit 30 x 30 cm geben Sie den Pflanzen genügend Raum zur freien Entfaltung. Rucola und Salanova®Salate können auch enger stehen. Gegossen wird eher seltener, dafür durchdringend.
Radieschen schon jetzt säen
Radieschen gehören zu den Sprintern unter den Gemüsearten. Im Gewächshaus, dem Frühbeet oder unter Vlies können Sie bei passender Witterung schon jetzt aussäen, da die Keimtemperatur gerade mal bei 3 °C liegt. Was die Kulturbedingungen betrifft, sind Radieschen relativ anspruchslos. Ideal sind lockere, mittelschwere und humose Böden. Ein akzeptabler Abstand liegt bei ca. 4–5 cm. In der Reihe sollten 12 cm eingehalten werden, da eine zu dichte Aussaat nur unbefriedigende Ergebnisse liefert.
Ziergarten
Tipps für ein langes Krokus-Leben
Frühjahrsblüher bevorzugen einen sonnigen Standort auf durchlässigen, leicht humosen Böden. Herbstblühende Krokusarten kommen auch im Halbschatten und auf etwas schwereren Böden gut zurecht. In offenen Rasenflächen hemmt Vertikutieren den Ausbreitungsdrang von Krokussen und anderen Frühlingsblühern. Gleiches gilt für Hacken und andere intensive Bodenbearbeitungsmaßnahmen. Besonders dort, wo die Konkurrenzkraft der Gräser nachlässt, gedeihen Krokusse gut und dauerhaft.
Stehen sie im Rasen, sollten Sie ihnen ausreichend Zeit geben, um ihre Samen ungestört auszustreuen. Ameisen tragen diese oft weiter, was vor allem Arten und Sorten zugutekommt, die im Garten verwildern sollen. Bevor die Blätter gelb werden, sollte der Rasenmäher besser noch ruhen. Bei großblumigen Gartenkrokussen können Sie beim Setzen der Knollen etwas organischen Dünger ins Pflanzloch geben. Gegen hungrige Wühlmäuse, die Krokusknollen gerne als Wintervorrat nutzen, helfen Drahtkörbe.