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Was liegt an im:  

Gemüsegarten Oktober,

„Winterkräuter“ frieren lassen: Mehrjährige Kräuter wie Schnittlauch, Thymian oder Oregano eignen sich gut für die Treiberei auf der Fensterbank. Damit die Pflanzen dort kräftig austreiben, müssen Sie zuvor Frost ausgesetzt sein. Stechen Sie die gewünschten Kräuter am besten schon vorher aus dem Beet und topfen sie ein. Sind dann ein paar Frostnächte vergangen, können Sie die Töpfe nach Bedarf auf die Fensterbank holen.

Knollenfenchel ausreifen lassen: Sofern es die Witterung zulässt, ernten Sie Ihren Knollenfenchel möglichst erst Ende Oktober, damit er optimal ausreifen kann. Ziehen Sie die Pflanzen dann aus dem Boden und kürzen Sie die Wurzeln und seitlichen Blattstiele ein. Mit Abstand und kühl in Kisten gelagert, bleiben die Knollen so einige Wochen lang knackig.

Erntezeitpunkt für Süßkartoffeln: Haben Sie das erste Mal Süßkartoffeln angebaut und sind sich beim Erntetermin unsicher, warten Sie bis zur ersten Frostnacht. Dann sind die Blätter erfroren, und es findet kein weiterer Zuwachs der Knollen mehr statt. Heben Sie die Wurzelstöcke vorsichtig mit der Grabegabel heraus, schütteln Sie die Erde ab und legen Sie die Knollen anschließend nebeneinander in Kisten. Wichtig: Lassen Sie die Knollen noch mindestens drei Wochen nachreifen, erst dann entwickeln sie ihren vollen Geschmack.

Obstgarten Oktober,

Ein letztes Mal die Erdbeerbeete kontrollieren: Kontrollieren Sie jetzt noch einmal Ihre Erdbeerbeete, ob sie frei von Ausläufern und Unkraut in den Winter gehen. Besonders Unkräuter, die im Winter weiterwachsen, wie etwa die Vogelmiere, können sonst schnell zu Konkurrenz werden. Entfernen Sie bei der Gelegenheit auch gleich noch kränkliche, vertrocknete oder fleckige Blätter.

Quitten zügig verarbeiten: Quitten sind zwar von Natur aus recht fest, besitzen aber nur eine relativ dünne Schale. Aus diesem Grund sollten Sie die Früchte nicht zu lange lagern. Bereits nach wenigen Tagen setzt häufig schon die Fruchtfäule ein. Pflücken Sie lieber öfter die reifsten Früchte und verarbeiten Sie diese zügig.

Birnen mögen keinen Druck: Frühe Birnen sind nur etwas länger lagerfähig, sofern Sie sie halbreif ernten. Dann sind die Früchte zwar noch fest, haben allerdings schon etwas Aroma und Zucker gebildet. Gehen Sie bei der Ernte möglichst vorsichtig vor, drücken Sie die Früchte nicht zu stark und beschädigen Sie nicht die Fruchthaut. Sonst beginnen die Früchte im Lager schnell zu faulen.

Ziergarten Oktober,

Zwischenpflanzung für Rosen: So schön Rosenbeete im Sommer sind, so trist sind sie im Winter. Abhilfe schafft eine Zwischenpflanzung. Gut geeignet sind dafür die kleinblütigen Hornveilchen (Viola cornuta). Die Pflanzen blühen nicht nur hübsch, sondern bleiben auch niedrig und stören somit den Austrieb der Rosen nicht. Die Veilchen können Sie jetzt noch pflanzen.

Blumenzwiebeln im Topf: Zwiebelblumen machen auch in Töpfen, Schalen und Balkonkästen eine gute Figur. Dafür muss das Gefäß allerdings ausreichend tief sein (ca. 20 cm). Für einen bunten Topf füllen Sie das Gefäß zunächst zu einem Drittel mit Blumenerde und setzen Zwiebeln von Tulpen und Narzissen darauf. Füllen Sie dann ein weiteres Drittel Erde ein und setzen Sie darauf Hyazinthen oder niedrige Tulpen. In das letzte Drittel Erde stecken Sie abschließend Traubenhyazinthen, Blausternchen, Schneeglöckchen oder Krokusse. Jetzt müssen Sie nur noch den Winter abwarten und sich im Frühjahr an den Blüten erfreuen.

Falllaub richtig verwerten: Während unter Gehölzen Laub problemlos liegen bleiben kann, sollten Sie es vom Rasen regelmäßig entfernen und auf den Kompost geben. Da feuchtes Laub jedoch schnell zusammenklebt, müssen Sie es zuvor zerkleinern. Am einfachsten gelingt das mit dem Rasenmäher.

 

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Nisthilfen für Wildbienen – Worauf achten?

Etwa ein Fünftel der Wildbienen-Arten nutzt vorhandene Hohlräume, z.B. in Holz, Stein oder Halmen, zur Eiablage. Mit passenden Nisthilfen können Sie sie unterstützen. Zwar belegen vor allem häufige und nicht gefährdete Arten wie die Rostrote Mauerbiene oder die Gehörnte Mauerbiene (Foto u.) die Nisthilfen, dennoch sind diese zur Naturbeobachtung wertvoll. Leider entsprechen viele handelsübliche „Insektenhotels“ nicht den Bedürfnissen von Wildbienen, da die Fächer mit dem falschen Material gefüllt sind. So werden z.B. Anhäufungen von leeren Schneckenhäusern nicht als Nistmöglichkeit erkannt. Durchsichtige Acrylglasröhrchen in Nisthilfen führen meist zum Absterben der Brut. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit wird das Larvenfutter oft von Pilzen befallen und verdirbt. Zudem können in den transparenten Röhrchen so hohe Temperaturen entstehen, dass die Larven nicht überleben.

Darauf sollten Sie achten

Holz (1)

Richtig

  • Verwenden Sie abgelagertes, unbehandeltes Hartholz ohne Rinde (z.B. Esche, Eiche, Hainbuche, Rotbuche).
  • Bohren Sie möglichst glattwandige Gänge von 5–10 cm Tiefe und 2–9 mm Durchmesser.
  • Bohren Sie in das Längsholz, nicht in das Stirnholz.
  • Glätten Sie anschließend die Holzober­fläche sorgfältig mit Schmirgelpapier.

Falsch

  • Nadelholz (z.B. Fichte) ist ungeeignet, da es harzt und reißt.
  • Zu dichte Bohrungen führen zu Rissen.

Hohle Stängel (2)

Richtig

  • Bambusstäbe und Schilfstängel mit einem Innendurchmesser von 3–9 mm, die Sie in 10–20 cm lange Stücke sägen, sind gut geeignet.
  • Sägen Sie den Bambus so ab, dass der Knoten am Ende sitzt.
  • Säubern Sie das Innere mit einem Draht oder einem dünnen Bohrer vom Mark.
  • Bündeln Sie die Halme und packen Sie sie z.B. in leere Konservendosen.
  • Die Halme sollten waagerecht liegen bzw. hängen.

Falsch

  • Stängel mit zu großem Durchmesser oder am Ende offene Stängel werden nicht besiedelt.
  • Ausgefranste Ränder können die Flügel verletzen.

Ziegel (3)

Richtig

  • „Bienensteine“ sind Nisthilfen aus gebranntem Ton mit Löchern von etwa 2–9 mm Durchmesser und werden ge­nauso wie die Löcher von Strangfalzziegeln gerne von Mauerbienen genutzt.

Falsch

  • Die Löcher von Hohlziegeln und Lochziegeln sind für Wildbienen nicht nutzbar, da sie zu groß sind. Sie können in die Hohlräume aber Schilf- und Bambusstängel stecken.

Zapfen, Rinde, Fasern (4)

Falsch

  • Oft finden sich in Nisthilfen Fächer, die mit Stroh, Zapfen, Rindenstücken oder Holzfasern gefüllt sind. Diese werden von Wildbienen nicht genutzt.

Tipps zum Aufstellen

  • Sie können für Ihre Nisthilfen ein altes Regal verwenden. Eine Rückwand schützt vor Wind, ein überstehendes Dach vor Regen. Damit sich die Nisthilfen schnell erwärmen, ist ein transparentes Dach, z.B. aus Stegdoppelplatten, besser als ein Holzdach.
  • Wählen Sie einen sonnigen und geschützten Platz, ideal ist eine Ausrichtung der Front nach Südosten.
  • Der Abstand zum Boden sollte mind. 1 m betragen (Spritzwasser).
  • Schilfhalme werden im Winter oft von Meisen oder Spechten herausgezogen und aufgehackt, um an die Larven zu gelangen. Vorbeugend können Sie Ihre Nisthilfe mit Maschendraht sichern.

 

 
Kleingärtnerverein "Heimatblick" Possendorf  |  kgv-heimatblick-possendorf