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Was liegt an im:  

Gemüsegarten Juni,

Brunnenkresse aus dem Pflanzgefäß: Brunnenkresse ist eine Wasserpflanze, die eigentlich an Bächen wächst. Ihr Anbau ist allerdings auch an einem schattigen Plätzchen im Garten möglich. Sie benötigen dafür lediglich ein Gefäß ohne Abzugsloch. Das ist besonders wichtig, da die Erde immer leicht mit Wasser bedeckt sein muss, denn die Pflanzen dürfen nie austrocknen. Füllen Sie das Gefäß mit Erde, verteilen Sie die Samen darauf und gießen Sie anschließend mit Wasser auf.

 

Knollenfenchel aussäen: Knollenfenchel eignet sich auf sonnigen Beeten gut für die Herbsternte. Die Aussaat sollten Sie dafür bis spätestens Mitte Juli vornehmen. Statt einer Direktsaat ins Beet empfiehlt sich eine Anzucht in Topfplatten oder kleinen Töpfchen. So bildet sich um die schwache Pfahlwurzel ein fester Ballen. Das erleichtert die Pflanzung und verhindert, dass die Jungpflanzen umfallen. Pflanzen Sie im Beet dann nicht zu tief, damit sich schöne runde Knollen ausbilden.

 

Schichtwechsel im Beet: Salate, Radieschen, Kohlrabi usw. – im Gemüsebeet kann schon reichlich geerntet werden. Die frühen Gemüse machen so Platz für die Sommerkulturen. Damit können Sie weitere Salate, Sellerie und Lauch pflanzen sowie Folgesaaten von Radieschen, Karotten oder Bohnen vornehmen. Ebenso können Sie ab Monatsmitte Endivien, Radicchio und Zuckerhut säen.

Obstgarten Juni,

Für eine reiche Erdbeerernte: Um bei Erdbeeren den Ertrag sicherzustellen, müssen Sie bei trockenem Wetter rechtzeitig wässern. Die Pflanzen reagieren schnell auf einen Wassermangel und bilden dann nur kleine, trockene Früchte. Eine Mulchschicht aus Stroh ist ebenfalls zu empfehlen, da sie nicht nur die Früchte sauber hält, sondern zusätzlich die Verdunstung reduziert.

 

 

Jungtriebe fürs kommende Jahr: Bei Brombeeren reichen in der Regel pro Pflanze zwei kräftige Jungruten für die Ernte im Folgejahr. Schneiden Sie daher schon jetzt alle übrigen, schwächeren Neutriebe möglichst bodennah ab und fixieren Sie die stehen bleibenden am Gerüst.

 

Johannisbeeren schneiden: Sind bei Johannisbeeren Triebe älter als vier bis fünf Jahre, lassen Ertrag und Qualität stark nach. Lichten Sie die Sträucher daher direkt nach der Ernte aus. Schneiden Sie zunächst die ältesten Triebe bodennah ab. Anschließend entfernen Sie gegebenenfalls noch überzählige Jahrestriebe. Es genügt, wenn Sie davon die drei bis vier kräftigsten stehen lassen. Vorteil dieses frühen Auslichtens: Es kommen Luft und Licht in den Strauch, der Infektionsdruck ist geringer, und die Knospen reifen besser aus.

Ziergarten Juni,

Blüten für den Schatten: Für Blüten auch im Schatten sorgen Akelei (Aquilegia), Fingerhut (Digitalis) und Silberblatt (Lunaria). Sie können die Pflanzen jetzt direkt ins Beet aussäen. In den Folgejahren sorgen sie dann durch Selbstaussaat ganz alleine für ihren Erhalt.

 

Margeriten für den Herbst: Strauchmargeriten (Argyanthemum) sind beliebte Kübelpflanzen. Damit sie laufend neue Knospen bilden, müssen sie regelmäßig ausgeputzt und die Triebe gestutzt werden. Diese lassen sich gut als Stecklinge verwenden. Stecken Sie die Triebspitzen einfach in Töpfe mit Anzuchterde und halten Sie diese gleichmäßig feucht. Dann blüht der selbst gezogene Nachwuchs im Spätsommer und Herbst, wenn die Mutterpflanzen ihre beste Zeit schon hinter sich haben.

 

Auch im Ziergarten mulchen: Jetzt reichlich anfallenden Rasenschnitt können Sie nicht nur im Gemüsebeet oder unter Obstgehölzen als Mulchmaterial verwenden. Auch unter Hecken, auf Sommerblumenbeeten oder zwischen Stauden leistet er, dünn verteilt, gute Dienste. Die Mulchschicht verringert nicht nur die Verdunstung, sondern wird auch von den Bodenlebewesen zersetzt und in pflanzenverfügbare Nährstoffe umgewandelt.

 

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Nisthilfen für Wildbienen – Worauf achten?

Etwa ein Fünftel der Wildbienen-Arten nutzt vorhandene Hohlräume, z.B. in Holz, Stein oder Halmen, zur Eiablage. Mit passenden Nisthilfen können Sie sie unterstützen. Zwar belegen vor allem häufige und nicht gefährdete Arten wie die Rostrote Mauerbiene oder die Gehörnte Mauerbiene (Foto u.) die Nisthilfen, dennoch sind diese zur Naturbeobachtung wertvoll. Leider entsprechen viele handelsübliche „Insektenhotels“ nicht den Bedürfnissen von Wildbienen, da die Fächer mit dem falschen Material gefüllt sind. So werden z.B. Anhäufungen von leeren Schneckenhäusern nicht als Nistmöglichkeit erkannt. Durchsichtige Acrylglasröhrchen in Nisthilfen führen meist zum Absterben der Brut. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit wird das Larvenfutter oft von Pilzen befallen und verdirbt. Zudem können in den transparenten Röhrchen so hohe Temperaturen entstehen, dass die Larven nicht überleben.

Darauf sollten Sie achten

Holz (1)

Richtig

  • Verwenden Sie abgelagertes, unbehandeltes Hartholz ohne Rinde (z.B. Esche, Eiche, Hainbuche, Rotbuche).
  • Bohren Sie möglichst glattwandige Gänge von 5–10 cm Tiefe und 2–9 mm Durchmesser.
  • Bohren Sie in das Längsholz, nicht in das Stirnholz.
  • Glätten Sie anschließend die Holzober­fläche sorgfältig mit Schmirgelpapier.

Falsch

  • Nadelholz (z.B. Fichte) ist ungeeignet, da es harzt und reißt.
  • Zu dichte Bohrungen führen zu Rissen.

Hohle Stängel (2)

Richtig

  • Bambusstäbe und Schilfstängel mit einem Innendurchmesser von 3–9 mm, die Sie in 10–20 cm lange Stücke sägen, sind gut geeignet.
  • Sägen Sie den Bambus so ab, dass der Knoten am Ende sitzt.
  • Säubern Sie das Innere mit einem Draht oder einem dünnen Bohrer vom Mark.
  • Bündeln Sie die Halme und packen Sie sie z.B. in leere Konservendosen.
  • Die Halme sollten waagerecht liegen bzw. hängen.

Falsch

  • Stängel mit zu großem Durchmesser oder am Ende offene Stängel werden nicht besiedelt.
  • Ausgefranste Ränder können die Flügel verletzen.

Ziegel (3)

Richtig

  • „Bienensteine“ sind Nisthilfen aus gebranntem Ton mit Löchern von etwa 2–9 mm Durchmesser und werden ge­nauso wie die Löcher von Strangfalzziegeln gerne von Mauerbienen genutzt.

Falsch

  • Die Löcher von Hohlziegeln und Lochziegeln sind für Wildbienen nicht nutzbar, da sie zu groß sind. Sie können in die Hohlräume aber Schilf- und Bambusstängel stecken.

Zapfen, Rinde, Fasern (4)

Falsch

  • Oft finden sich in Nisthilfen Fächer, die mit Stroh, Zapfen, Rindenstücken oder Holzfasern gefüllt sind. Diese werden von Wildbienen nicht genutzt.

Tipps zum Aufstellen

  • Sie können für Ihre Nisthilfen ein altes Regal verwenden. Eine Rückwand schützt vor Wind, ein überstehendes Dach vor Regen. Damit sich die Nisthilfen schnell erwärmen, ist ein transparentes Dach, z.B. aus Stegdoppelplatten, besser als ein Holzdach.
  • Wählen Sie einen sonnigen und geschützten Platz, ideal ist eine Ausrichtung der Front nach Südosten.
  • Der Abstand zum Boden sollte mind. 1 m betragen (Spritzwasser).
  • Schilfhalme werden im Winter oft von Meisen oder Spechten herausgezogen und aufgehackt, um an die Larven zu gelangen. Vorbeugend können Sie Ihre Nisthilfe mit Maschendraht sichern.

 

 
Kleingärtnerverein "Heimatblick" Possendorf  |  kgv-heimatblick-possendorf